Unsere Story - Wie wir zu den Taschen kamen | DRAKENSBERG
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Unsere

Geschichte

Wie wir zu den Taschen kamen

Die Safari unseres Lebens


Die Reise die nie wirklich endete, uns aber ein Leben lang inspirierte!

Denn es geht um den Weg und nicht das Ziel. 

Wir sind Daniel und Christoph und leben unseren Traum. Obwohl wir beide grundverschieden sind, teilen wir dennoch eine große Leidenschaft: Das Reisen.

Das Label DRAKENSBERG haben wir gegründet, weil wir Menschen inspirieren wollen, den wahren Wert von Reisen zu erkennen und danach zu streben. Den Weg als Ziel zu begreifen und daran zu wachsen. Denn wir glauben, eine gute Reise kann ein ganzes Leben verändern. Unsere Reisetaschen sollen Menschen an den Zeitgeist des 19. und 20. Jahrhunderts erinnern, als Reisen noch Abenteuer und Reisende Abenteurer waren.

Die Reise, die unser Leben veränderte, führte uns vor fast 20 Jahren quer durch Süd-Afrika. Als wir mit dem Auto von Kapstadt bis in die Drakensberge fahren wollten. Und dort jedoch nie ankommen sollten.

Als wir uns vor ca. 25 Jahren das erste Mal trafen, waren wir beide zusammen mit unseren Familien im Winterurlaub. Unsere gemeinsame Leidenschaft Snowboarden, damals eher „Randsportart“, hat uns unweigerlich zusammengeführt. Aus den vielen gemeinsamen Pisten-Abenteuern ist schnell eine enge Freundschaft geworden, die bis heute gewachsen ist.

Es war Mitte 2001 als Daniel zum Auslandssemester nach Kapstadt reiste. Auf Grund des engen Stundenplans konnte sich Daniel in den ersten Monate noch nicht viel von Süd-Afrika anschauen. Er fieberte den Zwischenprüfungen entgegen, da im Anschluss 2 Wochen lang keine Kurse stattfinden würden. Als der Zeitraum langsam näher rückte und Daniel langsam mit der Routenplanung beginnen wollte, fand sich leider unter den Kommilitonen niemand, der ihn auf dieser Reise begleiten wollte. So überlegte Daniel nicht lange, welchen seiner daheimgeblieben Freunde er spontan für so eine Reise begeistern könnte. Wenige Minuten später klingelte bei Christoph das Telefon und wenige Tage später landete Christoph auf dem Cape Town International Airport.

Die Idee war, abseits der Küste, durch das Landesinnere über Oudtshoorn, dann an der Küste entlang über Port Elisabeth, East London und Kokstad in die Drakensberge zu fahren. Auf dem Rückweg wollen wir auf der legendäre Garden Route zurück nach Kapstadt fahren. 

Aber es kam anders. Wir verloren unser Herz an Süd-Afrika. An die Gastfreundschaft, die atemberaubenden Landschaften, die unglaubliche Tierwelt und natürlich an Braai und den südafrikanischen Wein. Den South-African-Way-of-Life.

Auf unser Reise übernachteten wir meist spontan in Bed & Breakfasts, die wir zuvor während der Fahrt buchten. Unsere Gastgeber, mal Farmer, mal Auswanderer, mal Ruheständler, empfingen uns stets mit offenen Armen und brachten uns Süd-Afrika näher. So unterschiedlich wie unser Gastgeber, so unterschiedlich auch die Geschichten und die Kultur. Ein Spiegelbild der Vielfalt, das Süd-Afrika so einzigartig macht. Daher fiel uns mancher Abschied schwer und manchmal gefiel uns die Gegend so gut, dass wir auch schon mal 1-2 Nächte dranhingen. So waren die 2 Wochen schneller um, als eine Flasche Pinotage ausgetrunken ist.

Die Eindrücke die wir in diesen 2 Wochen sammeln durften, hatten eine so emotionale Wucht, dass wir sie bis heute nicht vergessen können. Absolute Highlights zu nennen fällt ebenso schwer, wie vermeintlich kleinere Highlights nicht zu nennen. Da war der de Hoop Nationalpark, der uns mit seinem endlosen Sanddünen und einsamen Sandstränden in seinem Bann geschlagen hat. Oder der Ausflug nach Hermanus, wo wir unbedingt Wale beobachten wollten und kurz vor der Resignation standen, als wir in einer einsamen Bucht aus nächster Nähe eine Walmutter mit einem neugeborenen Walkalb beobachten konnten. Oder der Sprung in die fast 400m tiefe Schlucht unterhalb der berühmten Bloukrans-Brücke, mit 213m Sprungtiefe eine der vier höchsten Bungee-Anlagen der Welt.

Schnell war klar, dass wir die Drakensberge nicht erreichen würden. Schnell wurde uns klar, dass das auch nicht mehr so wichtig war. In uns reifte die Erkenntnis, was die Essenz einer guten Reise ist. Es geht nicht darum, Orte auf einer Liste abzuhaken und schnell ein paar Erinnerungsfotos zu schießen. Eine gute Reise bedeutet zu lernen. Über das Leben und über sich selbst. Die Marke DRAKENSBERG wird uns daran immer erinnern. Denn der Weg war unser eigentliches Ziel.

Wir haben diese Geschichte in den letzten Jahren oft erzählt, unseren Freunden, unseren Bekannten und unseren Familien. Dabei konnten wir immer die gleiche Emotion erwecken: FOMO – „Fear of missing out“ oder die „Angst etwas zu verpassen“. Genau dieses Gefühl überkam uns selbst immer wieder.

Auf einer unser späteren Reisen entdeckte Daniel auf einem Antiquitäten-Markt eine alte Reisetasche aus Canvas und Leder, die aussah, als wenn Sie schon 100 Jahre alt wäre und die ganze Welt gesehen hätte. Die Tasche sollte noch einige Flugmeilen dazu bekommen und wurde schnell zum ultimativen Symbol für viele schöne Reisen, Abenteuer und Erinnerungen.

Was Daniel beim Kauf jedoch nicht ahnen konnte war, wie oft er auf diese Reisetasche angesprochen werden sollte. „Wow, schöne Tasche!“, „Wo bekommt man denn so etwas her?“ So entstand bald die verwegene Idee, selber eine Produktion für historisches Reisegepäck ins Leben zu rufen. Und dann begann die eigentliche Herausforderung. Denn, wir mussten für unsere ambitionierte Idee noch eine Produktionsstätte finden.

Unser Leitmotiv war, möglichst nah an den historischen Originalen zu bleiben und dabei jedoch keinerlei Kompromisse einzugehen. Trotz intensiver Recherche führten die meisten Spuren ins Nichts. Viele Betriebe, die Taschen dieser Art produzierten, hatten die Produktion bereits aufgegeben oder längst auf Massenproduktion umgestellt. Es hagelt Absagen und wir standen kurz vor der Resignation. Dann kam der 01.01.2012. Das Telefon klingelte morgens um 10h. Daniel nahm ab. Und eine vertraute Stimme meldete sich. Es war Randhir aus Neu Delhi, ein Freund aus alter Zeit, ein echter Philanthrop, mit dem Daniel eine kleine Ewigkeit lang keinen Kontakt mehr hatte. Es war die perfekte Überraschung. Es gab unendlich viel zu erzählen und dann berichtete Daniel ihm von der Idee ein Unternehmen zu gründen und historische Reisetaschen zu produzieren. Randhir war begeistert und überzeugt, dass solche Manufakturen noch in Indien existieren würden. Er machte sich auf die Suche. Einen Monat später saßen Christoph und Daniel im Flugzeug auf dem Weg nach Indien. Und schon bald entstanden unsere ersten Prototypen. Randhir hatte tatsächlich die richtige Manufaktur gefunden, die noch wie vor 100 Jahren produzieren konnte. Er war das fehlende Puzzelteil. Erst mit seiner Hilfe wurde aus unser Idee ein echtes Unternehmen. Und aus einem idealistischen Duo ein erfolgreiches Trio.

Wir sind Freunde, wir sind Reisende, wir sind DRAKENSBERG.

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